Ein Paradies für Taucher
Tobi
Pygmäen - Seepferdchen
Blaupunkt-Rotfeuerfisch
Sabine
Falscher Clown-Anemonenfisch
Landkarten-Kugelfisch
Nembrotha kubaryana (Nacktschnecke)
Weißaugenmuräne
Panglao ist eine südwestlich in Bohol liegende Halbinsel. Nach Tagbilaran der Hauptstadt von Bohol sind es etwa 20 Minuten mit dem Auto vom "Bohol Sea Resort" am äußersten Ende von Panglao.
Die Tauchplätze in Panglao sind nicht sehr stark besucht. Lediglich Balicasaq (eine kleine vorgelagerte Insel) wird oft von Alona Beach aus angefahren. Dann tummeln sich auf Balicasaq hunderte von Badetouristen, die laut plantschend auf dem Riff rumtrampeln. Das ist die Schattenseite des Tourismus in dieser Region.
Das Tauchen in Panglao ist nicht sonderlich gefährlich, abgesehen von den im Indopazifik vorkommenden üblichen giftigen Meeresbewohner wie Lionfish, Scorpionfish, Seesnake, Stonefish, ect. Wie alles im Meer werden diese Tiere natürlich nicht berührt und somit ist die Gefahr kalkulierbar.
Alle Videos sind in HD Qualität aufgenommen und je nach Bandbreite Eures Internetanschlusses könnt Ihr die Filme in dieser hohen Qualität genießen.
Ein Tag auf Bohol - Eine traumhafte Landschaft eingefasst in tiefes Grün des endlosen Dschungels.
Ein Besuch der großen Insel Bohol lohnt sich immer. Eine Fahrt auf dem Bohol River ist sehr eindrucksvoll. Man sieht sehr viele Tiere und die Flussfahrt mit den Wasserfällen, zu denen man direkt hinkommt, ist traumhaft. Seltene Tiere sind z.B. die sehr scheuen Kobold-Makis, nur an wenigen Stellen auf der Erde zu finden sind.
Natürlich gibt es auch touristische Aktivitäten, wie eine Tanzshow direkt am Fluß, aber warum nicht den Landsleuten etwas Business erlauben und ein paar Dollar da lassen.
Man erkennt vieler Orts noch die Hinterlassenschaft der Amerikaner, die die Philippinen nach dem 2. Weltkrieg sehr deutlich geprägt haben. Die offene und freundliche Art der Landsleute erlaubt schnell in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Es ist einfach ein Paradies das man einmal gesehen haben sollte.
Video ist in HD aufgenommen (kann man bei den Einstellungen aktivieren)
Nachts im Meer... das ist nichts für jeden.
Man springt bei Sonnenuntergang gegen 18:00 ins bereits tiefschwarze Wasser, denn in der Nähe des Äquators geht die Sonne schlagartig unter und dann ist es sofort Nacht. Die Lampen und das andere Equipment (Kamera, etc.) prüft man natürlich im Hellen, denn im Dunkeln kann man nichts mehr korrigieren. Nach dem Sprung in die dunkle Tiefe erwartet einen ein sehr beeindruckendes Schauspiel.
Die tagaktiven Lebewesen begeben sich zur Ruhe und z.B: Papageienfische spinnen sich in ein Gespinst von Fäden ein, um vor den räuberischen Weißspitzenriffhaien etwas sicherer zu sein.
Andere Geschöpf tauchen nun aus der Tiefe auf oder Beginnen ihre Nachtwanderung. Die spanische Tänzerin (eine große purpur rote Nacktschnecke) zeigt sich mit ihrem ganz besonderen Schwimmstil. Junge Kalmare gehen auf die Jagd und die Haie kommen. Diese habe ich aber nicht gefilmt, da die hellen Lampen zu sehr in das nächtliche Jagd-Geschehen eingreifen würden und damit die Beute benachteiligt würde.
Scherenkrebse zeigen sich ganz entspannt und Einsiedlerkrebse gehe auf Wanderschaft. Gespensterkrabben kommen nur nachts hervor und manche große Krabben tragen sogar Korallen mit sich.