Costa Rica (spanisch für „reiche Küste“) ist ein Staat in Zentralamerika, der im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama grenzt. Im Osten ist er durch die Karibik und im Westen durch den Pazifik begrenzt. Das Land gilt als eines der fortschrittlichsten Lateinamerikas. So wurde die Armee bereits 1948 zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft, das Land gewinnt knapp 100 % seines Strombedarfs aus regenerativen Quellen und der Ökotourismus wird stark gefördert. Rund 27 % der Landesfläche stehen unter Naturschutz.
2012 gab es 160 Schutzgebiete wie biologische Reservate, Nationalparks und Naturschutzgebiete. Es gibt 26 Nationalparks über das Land verstreut mit ganz unterschiedlichen charakteristischen Merkmalen. In dem 1969 erlassenen Gesetz zur Erhaltung des Waldes wurde Santa Rosa im Nordwesten des Landes an der Pazifikküste als erster Nationalpark eingerichtet. Gleichzeitig wurde eine Nationalparkverwaltung geschaffen, die aber zunächst weder genügend finanzielle Mittel noch Personal besaß, um den Park wirksam vor Bauern und Neusiedlern zu schützen. Dank der Privatinitiative Regenwald der Österreicher ist inzwischen die Situation deutlich besser geworden.
....ist atemberaubend farbenfroh. Rechts ein Gelbbrust-Tucan.
Tucane haben wir dort oft sehen können und allein über 20 bekannte Arten sieht man fast jeden Tag. Sie ernähren sich hauptsächlich von Früchten und werden von Bananen magisch angezogen.
...in Boca Tapada ist ein Geheimtipp für Vogelbeobachtung. Sie liegt geschützt auf einer Insel an der Grenze zu Nicaragua. Der Weg dorthin ist anstrengend zu fahren, weil der Begriff "Straße" hier sehr weit hoch gegriffen ist. Ein Schlagloch neben dem anderen, aber der Weg lohnt sich.